Aktuells Allgemein 15.08.2026

Vier Länder gliichziitig troffe: Netzstörig erschüttert Zentralasie

Stromusfäll treffed fascht gliichziitig Teile vo Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan und störed Metro, Verkehr, Kommunikation und Wasser.

Vier Länder gliichziitig troffe: Netzstörig erschüttert Zentralasie
Vier Länder, eis Stromproblem: Am Fritignamittag, em 14. August 2026, sind Teile vo Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan fascht gliichziitig vo Stromusfäll troffe worde. Was zerscht wie e lokali Störig usgseh het, het sich innert churzer Ziit zu eme grenzüberschriitende Vorfall im eng verbundene zentralasiatische Stromnetz entwickelt.

Bsunders sichtbar sind d Folge in Almaty gsi, dr grösste Stadt vo Kasachstan. In mehrere Quartier isch dr Strom usgfalle. D Metro het vorübergehend dr Betrieb igstellt, Ampel sind dunkel worde und uf de Strasse het s Stau geh. Us dr Stadt sind au Meldige über Problem bim Mobilfunk und bi dr Wasserversorgig cho, will elektrischi Pumpstatione betroffe gsi sind. Au rund um Almaty und i andere Teile vo Kasachstan het s vorübergehendi Unterbrüch geh.

Fascht zur gliiche Ziit hend Bewohner vo Bischkek in Kirgisistan Stromusfäll gmeldet. Au us Duschanbe und andere Ort in Tadschikistan sind Meldige cho. In Usbekistan sind unter anderem Gebiet i dr südöstliche Region Surxondaryo betroffe gsi. Innert wenige Minute het sich zeigt, wie eng d Stromsystem vo dr Region mitenand verbunde sind: Es technisches Problem a eim Ort cha über Übertragigsleitige und automatischi Schutzsystem wit über e Landesgrenze use Wirkung ha.

Luut em kasachische Netzbetreiber KEGOC sind im Toktogul-Wasserkraftwerk in Kirgisistan zwei Generatoren mit zäme rund 600 Megawatt Leistig abgschaltet worde. Drufhin isch e wichtigi Nord-Ost-Süd-Übertragigsverbindig überlastet worde. Schutzsystem hend automatisch reagiert und Teile vom Netz abtrennt, damit grösseri Schade oder en no viel grösserer Zämebruch verhindert werde.

Kasachstan het zerscht vo ere plötzliche Änderig vo de Stromflüss us em zentralasiatische Verbundnetz gredt. D Behörde hend gliichziitig betont, dass e Sonderkommission d genau Ursach vom technische Vorfall untersueche wird. S Energieministerium vo Usbekistan het erklärt, e Störig im Energiesystem vo eme Nachbarland heig s regionale Netz beeinflusst. D unterschiedliche erschte Erklärige zeiged, wie kompliziert d Ursachesuechi i eme über Grenze verbundene Stromsystem sii cha.

Ganz neu isch das Risiko für d Region nöd. Scho im Januar 2022 het e schweri Störig im zentralasiatische Verbundnetz zu grossflächige Usfäll in Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan gführt. Damals sind unter anderem Flughäfe, Metro-System und Telekommunikation betroffe gsi. Dr aktuelli Vorfall isch offenbar chliner gsi, erinnert aber dra, dass es gemeinsams Netz nebed Vorteil au gemeinsami Schwachstelle mit sich bringt.

D gueti Nachricht: A viele Ort het d Versorgig relativ schnell chönne wiederhergstellt werde. In Kasachstan het KEGOC no am gliiche Tag gmeldet, dass d Stromversorgig über sini Leitige wieder funktioniere. Regionali Versorger hend nachher einzelni Verbraucher wieder zugschaltet. Trotzdem hend scho die begrenzte Usfäll greicht, um Verkehr, Kommunikation und Wasserversorgig sichtbar z störe.

Dr Vorfall isch drum au usserhalb vo Zentralasie interessant. Moderni Stromnetz sind kei isolierte Inseln. Länder tuend Energie ustusche, Last usgliiche und sind über grossi Übertragigsleitige mitenand verbunde. Normal verbessert das Stabilität und Versorgungssicherheit. Im Fehlerfall cha die enge Kopplig aber dezue führe, dass e Störig nöd a dr Grenze ufhört.

Für Huushalt bliibt d praktisch Lehre eifach: Au e technisch begrenzte Netzfehler cha innert wenige Minute Ampel, öffentliche Verkehr, Mobilfunk, Wasserpumpen und elektronischi Zahlige beeinträchtige. Wer Taschenlampe, Wasser, Bargeld, gladenigi Powerbanks und en eifache Kommunikationsplan parat het, gwünnt i de erschte chaotische Minute wertvolli Ziit.

Quelle: Reuters, 14. August 2026; KEGOC/Kazinform; Kursiv Central Asia; Energieministerie vo Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan.