Wenn Behörde oder Netzbetreiber vor extrem hoher Stromnachfrag warned, git s kei Grund für Panik. Es isch aber en guete Moment, de Huushalt so z organisiere, dass wichtigi Gerät parat sind und unnötigi Verbrauchsspitze vermiede werde. Bi ere Hitzewälle chönd Klimaanlage, Chüelig, elektrische Boiler, Waschmaschine, Tumbler, Ladegerät und Elektroautos gliichziitig sehr viel Leistig verlange.
Fang mit de Gerät aa, wo du bi eme Stromusfall würkli bruchsch. Dezue ghöred Powerbanks, Handy, Taschenlampe, Batterie-Radio, medizinisch notwendigi Gerät und je nach Situation chliini Akku-Ventilatore. Lad sie früeh und wart nöd, bis scho offiziell e Netznotlag gmeldet isch. Wenn d Akkus voll sind, trenn unnötigi Ladegerät wieder vom Strom.
Verschieb nachher alles, wo warte cha. Waschmaschine, Gschirrspüeler, Tumbler, elektrische Warmwasserbereitig oder s Lade vom Elektroauto müend meistens nöd genau i de höchschte Lastziit laufe. Vieli Netzbetreiber nenned de spöti Namittag und früehe Abig als kritisch. Wenn so Verbraucher i d Nacht oder e weniger belasteti Ziit verschobe werde, sinkt d eigeti Spitze, ohni dass mer ganz druf verzichte muess.
Bi Klimaanlage und Chüelig gilt: Gsundheit gaht vor Stromspare. Niemert sött bi gefährlicher Hitz notwendigi Chüelig abschalte. Sinnvoll isch aber, Türe und Fänschter gschlosse z halte, Ruum früeh z beschatte und vor allem die Zimmer z chüele, wo würkli brucht werded. Suberi Filter, gschlosseni Vorhäng und e vernünftigi Temperatur chönd de Strombedarf klar senke.
Chüelschrank und Gfrüürer sötted während ere angspanne Netzlag möglichst zue blibe. Jedes unnötige Öffne laat Chälti use und zwingt de Kompressor länger z laufe. Stell kei warms Esse direkt ine. Chüelakkus oder gfroreni Wasserfläsche chönd Chälti speichere und d Temperatur länger stabil halte, falls de Strom später tatsächlich usfallt.
Schalt unnötigi Stand-by-Verbraucher us. Fernseher, Spielkonsolen, zusätzligi Computer, Drucker oder Ladegerät müend während ere Warnig nöd alli gliichziitig aktiv sii. S Ziel isch nöd, de ganze Huushalt abzschalte, sondern de Strom det z bruche, wo er grad de gröschte Nutze bringt.
Mach en eifache Plan: Welchi Gerät müend voll glade sii? Was cha warte? Wer verfolgt offizielli Meldige? Wenn wirklich en Blackout chunnt, sind Liecht, Radio, Kommunikation und grundlegendi Chüelig scho vorbereitet.
Hilfriich isch au e churzi Prioritätsliste bim Sicherigskaschte oder i de Notfallmappe. Teil d Gerät i drei Gruppe: unbedingt nötig, cha warte und bi Usfall abschalte. Alli im Huushalt sötted wüsse, weli Gerät us medizinische oder organisatorische Gründ wichtig sind.
Wenn din Versorger e App oder Lastwarnige aabietet, aktivier d Meldige. Verlass di aber nöd nume ufs Handy. Es Batterie-Radio und e notierti offizielli Informationsquelle blibed nützlich, wenn Mobilfunk oder Internet später schwächer werded.
Nach em Ende vo de Warnig sötted nöd alli grosse Verbraucher gliichziitig wieder igschaltet werde. Start sie nacheinander. So verhinderisch e eigeti Lastspitze und reduzierisch s Risiko, dass Sicherige useflüged.
Die Vorbereitung koscht fascht nüt und änderet de Alltag nur wenig. Bi sehr hoher Netzbelastig sind d wichtigste Akkus voll, de Huushalt organisiert und de Verbrauch genau denn chliiner, wenn s Stromsystem am wenigschte Reserve het.
Prüef au, ob alli im Huushalt wüssed, wo Taschenlampe, Radio, Powerbanks und Wasser sind. S längt nöd, wenn s Material irgendwo im Schrank ligt. Es muess au im Dunkle schnell erreichbar sii. Kontrollier alle paar Monet d Akkus und Batterie. So wird s Reduziere vom Verbrauch während ere Warnig gliichziitig zu eme praktische Test vo de eigete Blackout-Vorsorg.
Ratgeber
Allgemein
03.09.2026
Spitze vermeide: Notfallgerät früeh lade und Grossverbraucher gezielt verschiebe
Bi hoher Netzbelastig zählt s Timing: wichtigi Akkus früeh lade, Grossverbraucher us de Spitze verschiebe und notwendigi Chüelig effizient nutze.